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 Am Bachufer, RPG-Thread 8 (a)
Takezo Kensei
Posted: Jun 14 2009, 11:13 AM


"Japan's greatest hero"


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Was bisher geschah:

Die Sonne hatte den Zenit inzwischen überschritten und etwas von ihrer mittäglichen Intensität verloren. Hier, an den Ufern des kleinen Bachs, der sich plätschernd einen gewundenen Weg durchs Dickicht bahnte, drangen ihre Strahlen jedoch ohnehin nur unvollständig durch das Blätterdach der immergrünen Bäume und überzogen den Boden so mit ewigtanzenden Schatten.

Keiner der Schatten störte sich daran, worauf er fiel, ob er weiche Grasbüschel und quirliges Nass bedeckte. Vielleicht lag es daran, dass das Spiel aus Licht und Schatten auch dann nicht aufhörte, als etwas Merkwürdiges die Idylle mit einem laut hörbaren Plopp! zerstörte.

Ein Mann war inmitten der Szenerie aufgetaucht. Er lag auf dem Rücken und seine blauen Augen starrten nichtssehend hinauf zum Blätterdach. Der Mann, er konnte nicht älter als Mitte Zwanzig sein, war ganz eindeutig tot. Er atmete nicht, sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Drei filigrane Pfeile ragten ihm an verschiedenen Stellen aus der Brust. Mindestens einer davon hatte seine Lunge getroffen.

Der junge Mann, in einen schlichten, grauen Kimono gekleidet, konnte noch nicht lange aus dem Leben geschieden sein. Das Blut, das aus den Wunden in seiner Brust geronnen war, hatte noch nicht einmal genug Zeit gehabt, um zu trocknen.

Ob er einem Hinterhalt zum Opfer gefallen war? Seine altjapanische Rüstung, die um ihn herum verstreut lag, sprach dafür. Aus irgendeinem Grund hatte er nicht einmal mehr die Zeit gehabt, sie anzulegen. Doch was tat ein blonder Samurai hier auf der Insel? Und warum war er tot hierher gelangt? War dieser Ort vielleicht doch gefährlicher als bisher angenommen und jemand hatte den Mann angegriffen, nachdem er hier aufgetaucht war?

Das Schattenspiel interessierte sich weder für solche Fragen, noch scherte es sich sonderlich um den Toten, sondern tanzte unberührt auf ihm weiter.


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Jack O'Neill
Posted: Jun 14 2009, 09:03 PM


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Jack hielt es nicht länger untätig in dieser Hütte aus, wo er doch nur die Wände anstarren konnte. Solange ihm niemand konkret sagen konnte, in welcher Zivilisation er wieder einmal ohne Team und ohne Stargate gelandet war, sah er keinen Hinderungsgrund, die Gegend näher zu erforschen. Die Hütten ließen auf ein primitives Volk schließen, aber immerhin boten sie Schutz vor der mörderischen Sonne. Wenn er Urlaub machen und braun werden wollte, hätte er das sicherlich beantragt. Doch so aus dem Blauen heraus behagte ihm das nicht.

Kurzerhand schnappte er sich seine Ausrüstung, legte sie an und nahm ein halb gefülltes Trinkgefäß an sich. Auch eine provisorische Tasche, wahrscheinlich aus irgendwelchen Lianen oder Palmwedeln geflochten, die am Türrahmen hing, hängte er sich um. Er war dahinter gekommen, dass sich darin ganz gut die Flasche transportieren ließ. Irgendwie hatte er den irrationalen Eindruck, in dieser Hütte zu wohnen. Jedenfalls ließ die Inneneinrichtung – mehr oder weniger aufgeräumt – darauf schließen. Im Grunde genommen fehlten nur noch Pizza und Dosenbier. Er zuckte mit den Schultern und trat ins Freie. Geblendet schloss er die Augen und setzte so schnell wie möglich seine Sonnenbrille auf. Nach dem wohltuenden Schatten waren die Sonnenstrahlen, die zwar nicht mehr ganz mittäglich, aber trotzdem noch heiß und hell genug vom Himmel stachen, die reinste Marter für seine Augen.

Nach einem kurzen Rundumblick entschied er sich dafür, die Richtung nach links einzuschlagen, tiefer ins Gebüsch und auf in Richtung Wasser. Das, was noch in der ausgehöhlten Kokosnuss vorhanden war, schmeckte abgestanden und schal. Mit der P-90 im Anschlag teilte er die Palmwedel vor ihm und kam gut voran, bis er links voraus ein Plätschern hörte. Schneller als gewollt ging er darauf zu. Woher er das wusste, dass hier Wasser war, hätte er nicht sagen können.

Aber war das überhaupt von Bedeutung? Es gab einmal eine Zeit, da hatte er die gesamte Datenbank der Antiker im Kopf gehabt und nach kurzer Zeit sich nur noch ihrer Sprache bedient. Ihn wunderte nichts mehr, absolut nicht. Dass ihm sein Team abhanden gekommen war, beunruhigte ihn schon wesentlich mehr. Jack vertraute aber blind darauf, dass eine Rettungsmission gestartet wurde und SG-1 bald wieder vereint war.

Jack fühlte sich wie ausgedörrt, ließ alle Vorsicht außer Acht und kniete sich nieder. Mit hohlen Händen wusch er sich einige Male das Gesicht, fuhr sich in den Nacken und trank danach. Anschließend schüttete er das schale Wasser weg und befüllte seine Flasche neu.

„Leute, Leute, ist das öde. Nicht mal ein Schwein rennt hier rum.“

Er rappelte sich auf und lief weiter, um sich ein Bild von der Landschaft jenseits des Baches zu verschaffen. Es behagte ihm nicht, wenn ihm dichtes Gestrüpp – das schloss den kleinsten Grashalm bis zur ausgewachsenen Kokospalme ein – die Aussicht behinderte. Er wollte wissen, ob sein Lage- und Standplatz strategisch günstig war und sich entsprechend verteidigen ließ.

Völlig untypisch für einen Soldaten – in der Linken sein Trinkgefäß, in der Rechten die P-90 mit dem Lauf Richtung Boden - setzte er Fuß vor Fuß. Nichts erregte seinen Verdacht oder ließ alle Alarmglocken im Kopf angehen, alles war ruhig, beinahe beängstigend ruhig. Er teilte den nächsten Busch, setzte einen Fuß hinein und nahm einen Schluck aus der Flasche.

Doch postwendend stieg ihm das Wasser in den Kopf und er verschluckte sich gehörig.

"Scheiße."

Nie wieder würde er daran zweifeln, dass es ungesund war, im Laufen zu trinken. Aber wer rechnete denn auch schon damit, auf diesem idyllischen Fleckchen Erde einen mit Pfeilen bespickten Menschen zu erblicken? Die mit frischem Wasser gefüllte Nuss stellte er nicht in die provisorische Tragetasche zurück. Sie gehorchte einfach der Schwerkraft und Jack war mit einem Mal hellwach.

Mit blitzartig gezogener ZAT näherte sich vorsichtig seinem "Fund". Zwar glaubte er nicht so richtig, dass eine Bedrohung davon ausging, aber mehr als einmal hatten sie sich durch Unvorsichtigkeit einen Virus eingeschleppt.

Sein Blick wanderte über den jungen Mann, dem einige Pfeile aus der Brust ragten. Um ihn herum hatten sich die Teile einer Samurai-Rüstung verteilt. Wo kam der denn her? Von Dreharbeiten? Das musste so sein, denn ein blonder Samurai ergab ansonsten keinen Sinn. Dann blieb nur noch zu hoffen, dass die anderen 6 blieben, wo sie gerade waren.

"Was ist das für ein beschissener Planet? Haben Leichen vielleicht einen Unterhaltungswert für uns?"

Jack war ehrlich empört und hatte darüber hinaus das Gefühl, mit irgendjemandem reden zu müssen. Wenn niemand da war, dann sprach er notfalls mit Leichen oder der Umgebung. Denn dass es sich um eine Leiche handelte, daran ließ sich nichts rütteln. Oder tat er nur so?

Vorsichtig ging er näher und neben dem Mann in die Hocke.

"Halloooo?"

Eine Antwort erwartete er eigentlich nicht. Nicht von einer im Palmenhain am Bachufer malerisch platzierten Leiche.

Unwillig knautschte Jack das Gesicht zusammen und schließlich überwand er sich dazu, den Puls zu fühlen. Natürlich fühlte er - nichts. Auch ein vorsichtiges Anstupsen löste keine Reaktion aus. Die ZAT sicherte er wieder und steckte sie in den Gürtel.

Sein Interesse wandte sich den Pfeilen zu. Sie waren nicht so lang wie die von Bogenschützen und sahen ganz anders aus als alle Pfeile, die Jack je in Form von Indianerfilmen konsumiert hatte. Kurz, schwarz, filigran.

Eigentlich konnte es nicht schaden, die Dinger einmal näher zu untersuchen. Vielleicht handelte es sich doch um ein Stückchen außerirdische Technologie und würde sich als ganz nützlich herausstellen. Sein Auftrag lautete immer und überall, Waffen in allen Formen zur Verteidigung der Erde zu finden.

Er grinste halbherzig. "Du gestattest, mein Freund?"

Erst zaghaft, und weil die Leiche so schnell ihre Pfeile nicht hergeben wollte, immer beherzter zog er daran, bis er ein solches Utensil in den Händen hielt. Es war erstaunlich leicht.

Er wandte sich um, ging zum Bach, um das Blut abzuwaschen und hielt den Pfeil gegen die Sonne.

„Wahnsinn!“ flüsterte er ergriffen.


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Takezo Kensei
Posted: Jun 18 2009, 07:11 PM


"Japan's greatest hero"


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Kensei bemerkte nicht, dass er Gesellschaft bekommen hatte. Und wie denn auch? Er war ja noch immer tot, und daran änderte sich auch nichts, bis O'Neill ihn um einen Pfeil im Körper erleichterte. Dieser Pfeil war der Hauptgrund, warum Kensei überhaupt gestorben war, hatte er doch sein Herz durchstoßen. Jetzt jedoch begann dieses, fast wie von Magie beseelt, wieder zu heilen – und kurz darauf zu schlagen. Und obwohl die zwei anderen Pfeile ihm noch immer in der Lunge steckten, setzte auch sein Atemreflex allmählich und rasselnd wieder ein.

Einen Augenblick blieb das das einzige Lebenszeichen, das von Kensei ausging, dann jedoch gewannen auch seine ehemals trüben Augen wieder an Fokus und das Rasseln erreichte ein Crescendo, bevor es in einen Hustenanfall überging.

Kensei fluchte. In welcher Sprache, das konnte er nicht sagen. Er wusste ja nicht einmal, ob er froh sein oder es bereuen sollte, am Leben zu sein. Eines war jedoch so klar, wie das furchtbare Zeug, mit dessen Hilfe er sich fast täglich betrank: Wer auch immer ihm das angetan hatte, würde teuer dafür bezahlen – sobald er damit aufgehört hatte, sich die Lunge aus dem Leib zu husten.

„Karpfen“, stieß Kensei unter Mühe hervor und versuchte umständlich sich umzuschauen. Als er den sonderbaren Kerl, der von sich selbst behauptete, aus der Zukunft zu stammen und sein Schicksal zu kennen, das letzte Mal gesehen hatte, war er gerade damit beschäftigt gewesen, das Bewusstsein zu verlieren. Ohne Frage musste er sich noch immer irgendwo in der Nähe herumtreiben – hoffnungslos gute Menschen taten so etwas in aller Regel.

Und – ah, da war er ja. Nur hatte er sich in der Zwischenzeit sehr verändert. Kenseis Augen weiteten sich. Dieser Kerl da, der etwas abseits stand und einen der Samuraipfeile wohlwollend betrachtete, sah nicht einmal ansatzweise wie Hiro aus.

„Hey!“, krächzte Kensei anklagend und versuchte, sich aufzurichten. „Wer zur Hölle bist du und was---“

Doch Kensei hatte in der Zwischenzeit ein noch viel wichtigeres Detail entdeckt – nämlich die zwei charakteristisch gestauchten Pfeile, die ihm noch immer aus der Brust ragten. Daher kamen also diese Schmerzen, die ihn schon die ganze Zeit lang begleiteten. Ganz wie der Held, der Kensei nicht war, begann er zu schreien.


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D'Artagnan
Posted: Jun 19 2009, 04:01 PM


uns're kurze Zeit war alles


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Mit einem Ruck schreckte er aus dem Schlaf hoch. Ein Traum. Es war nur ein Traum gewesen. Auch wenn er jetzt noch spüren konnte, wie schmale Finger sein Gesicht streichelten. Die Fingerkuppen, die seine Haut berührten. Blondes, langes Haar, das ihn kitzelte.

„Constance…“

Mühsam öffnete D’Artagnan die Augen und blinzelte. Der schale Geschmack im Mund ließ ihn das Gesicht verziehen. Langsam setzte er sich auf dem behelfsmäßigen Bett auf und rieb sich den Rücken. Eigentlich machte es ihm nichts aus, auf dem Boden zu schlafen, aber auf Dauer war es wohl nicht so ideal.

Er fuhr sich durchs Haar und schüttelte sich. Nach einigen Tagen hatte er auf dieser Insel jedes Zeitgefühl verloren, doch da durch die Öffnung, durch die man die Hütte, in der er nun wohnte, betreten konnte, die Sonne schien, war es sicherlich noch nicht einmal Abend.

Vor sich hingrummelnd tapste er durch die Hütte, stieß sich den Fuß an etwas und hüpfte einige Zeit fluchend herum. Ordentlicher war er in der Zeit, die er auf der Insel verbracht hatte, auch nicht geworden. Immerhin erhielt er hin und wieder die Quittung dafür. Der junge Franzose verließ so schnell wie möglich die Hütte – obwohl es draußen nicht sonderlich kühler sein würde – ganz im Gegenteil.

Schützend hielt er die Hand vor die Augen und versuchte zu erkennen, was sich im Lager tat. Nichts, soweit er das erkennen konnte. Oder zumindest nicht viel. Als seine Augen sich zumindest ein wenig an die Helligkeit gewöhnt hatten, sah er gerade noch Jack in Richtung Bach davonhuschen. Er schien ihn wohl nicht bemerkt zu haben. Allein der Gedanken an den Bach ließ D’Artagnan seufzen. Kühle. Wasser. Genau das brauchte er jetzt.
Er verschwand noch einmal kurz in der Hütte, um seinen Degen zu holen und folgte dann Jack, der nicht sehr weit von ihm entfernt sein konnte.

Allerdings war er noch nie sonderlich gut im Spurenlesen gewesen und so wurde er erst wieder auf den anderen aufmerksam, als er ganz in der Nähe laut und deutlich „Scheiße“ sagte.
D’Artagnan beschleunigte seine Schritte, bevor er schließlich einige Meter neben Jack zum Stehen kam. Sah, was dieser sah. Und verstand, warum er so geflucht hatte.

Der junge Musketier wurde blass. Natürlich hatte er schon eine Leiche gesehen – schließlich war er in seinem jungen Leben schon in ein paar Kämpfe verwickelt gewesen, die für einige der Beteiligten leider tödlich ausgegangen waren. Er selbst hatte noch nie jemanden umgebracht, er wusste nicht einmal, ob er im Ernstfall dazu fähig wäre. Und er war mit einem Toten noch nie so eng in Berührung gekommen wie jetzt.

Sichtbar schluckend sah er zu Jack und riss ungläubig die Augen auf, als er sah, was dieser tat, nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass der Mann wirklich tot war.

Jack riss dem Toten einen der Pfeile, die in ihm steckten, einfach aus der Brust!
D’Artagnan verzog das Gesicht. Das hatte ihm fast körperlich weh getan. Der Tote spürte davon natürlich nichts, das war selbst D’Artagnan klar, aber er fand es trotzdem schockierend und irgendwie…pietätlos, was Jack da tat.

„Was…was tust du da?“, wandte er sich deshalb auch entsetzt an diesen und trat vorsichtig etwas näher an die Leiche heran.

Erschrocken hüpfte er wieder etwas zurück und zog in einer schnellen Bewegung den Degen, als der Tote sich zu rühren begann – und hustete. Verzweifelt schloss D’Artagnan die Augen, wünschte sich, wie schon so oft in letzter Zeit, dass das alles nur ein Traum gewesen war. Ein böser, schlimmer Traum, aus dem er jetzt bitte endlich einmal wieder aufwachen wollte!

Das Schicksal schien auch diesmal taub für seine Wünsche zu sein, denn er hörte den vermeintlich Toten „Karpfen“ murmeln und dann begann er zu schreien.

Vollkommen geschockt sah er von Jack zu dem Fremden und wieder zurück.

„Er…er lebt…was sollen wir denn jetzt machen?“ Panik kam in ihm auf.

This post has been edited by D'Artagnan on Jun 20 2009, 03:20 PM
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Anakin Skywalker
Posted: Jun 20 2009, 02:10 PM


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Anakin saß in seiner Hütte. Diese Nacht hatte er, mal wieder, kaum geschlafen. Alpträume quälten ihn immer noch und versauten ihm nicht nur die Nächte. Völlig geschafft rappelte er sich auf und beschloss einen ruhigen Fleck im Wald zu suchen, der sich zum meditieren eignen würde, dabei würden ihn zumindest keine Visionen einholen.

Er zog sein Gewand an und steckte sein Laserschwert in die Halterung, ehe er aus der Hütte trat und sich in den Wald begab. Mit einigen Handbewegungen wich sämtliches Gestrüpp und Buschwerk zur Seite, was dem jungen Jedi vorher noch den Weg versperrte.
Er hoffte nach der Meditation etwas entspannter und erholter zu sein, vielleicht würde ihm diesmal auch endlich ein Ausweg von dieser seltsamen Insel erscheinen.
Obi-Wan schien es ja offensichtlich nicht für nötig zu halten, ihn zu suchen, also musste Anakin selbst dafür sorgen, wieder von diesem Ort zu entkommen.

Gerade, als er dachte einen geeigneten Platz gefunden zu haben, hörte er Stimmen, welche natürlich nicht sonderlich förderlich bei Meditation sind, vor allem wenn sie in Geschrei ausarten.
Irritiert stand Anakin wieder auf und folgte den Stimmen, er konnte Jack und D’Artagnan ausmachen und spürte zumindest eine weitere Präsenz die ihm nicht bekannt vorkam.
Er ließ einige Äste zur Seite fliegen die ihm im Weg lagen und stand nun an einem Bach. Vor ihm standen Jack, einen Pfeil inspizierend, ein ziemlich erschrocken dreinblickender D’Artagnan und ein schreiender junger Mann, dessen Brust von zwei Pfeilen durchbohrt wurde.

Mit einer Handbewegung würden die Pfeile aus der Brust des Mannes schweben, doch Anakin zögerte. Vielleicht waren sie dort zu Recht. Vielleicht auch nicht, aber wohlmöglich könnte er sterben, wenn Anakin die Pfeile raus ziehen würde, je nachdem was sie durchbohrt hätten. Früher oder später würden sie aber sowieso raus müssen und er könnte ihn sicher behandeln. „Was ist hier los?“ fragte er laut, um auf sich Aufmerksam zu machen. Sein Blick wanderte zu dem schreienden Soldaten „Wer seid ihr? Wo kommt ihr her? Und warum stecken zwei Pfeile in eurer Brust?“ Er entschloss sich erstmal abzuwarten, bevor er irgendwas aus irgendjemandens Brust zog.

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Jack O'Neill
Posted: Jun 27 2009, 08:39 PM


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Zufrieden mit sich und der Welt wandte Jack den Pfeil hin und her, bis er in seinem Tun ganz rabiat unterbrochen wurde. Sein Interesse galt immer noch dem Pfeil, weshalb er sich gar nicht erst zu D’Artagnan und Anakin umwandte.

„Na, Jungs, endlich ausgeschlafen? Es ist weit nach Mittag und inzwischen ziehe ich Leichen Pfeile aus der Brust, um…“

Weiter kam er nicht, denn ein röchelndes Geräusch, gefolgt von Husten und dem Wunsch nach Fisch unterbrachen ihn. Nein, konkreter, Karpfen.

Nun stand Jack verwirrt blinzelnd am Bach und schaute in die Sonne. Immer noch. Denn er konnte nicht glauben, was er hörte. Definitiv nicht. Die Leiche lebte. Das war zuviel. Nicht. schon. wieder!

Es gab nur eine Spezies in der gesamten Galaxis, die wiederauferstehen konnte. Jack überlegte angestrengt. Einen Tok’Ra konnte er nicht vor sich haben, denn die benutzten keinen Sarkophag. Doch es war nicht von der Hand zu weisen, dass Jack weit und breit zwischen den Palmen keinen Sarkophag gesehen hatte. Selbst wenn er einen gesichtet hätte, hätte die Leiche immer noch bis dorthin robben müssen, was schlichtweg ein Unding war. Doch wer immer das war – er gehörte zu denen, die die Galaxis versklavten. Zu den Bösen, die Jack jagte und im Allgemeinen erfolgreich besiegte, wenn er nicht gerade gefangen genommen und gefoltert wurde. Oder sonst wie abhanden kam.

Auf der einen Seite ersparte er sich eine ausführliche Erklärung, was er grade tat, an D’Artagnan. Der Musketier hatte es schließlich selbst gesehen. Von der diplomatischen Fragerei Anakins versprach er sich andererseits auch nicht viel. Es war kaum anzunehmen, dass sich ein schreiender Goa’uld zu einer Antwort aufraffen würde. Wieso schrie er überhaupt? Eine solche Reaktion war völlig neu, denn die Schlangen waren doch immer und überall haushoch überlegen.

Jack ließ den Pfeil fallen. Überhaupt grenzte es an ein Wunder, dass sie alle noch lebten. Er zog seine ZAT, entsicherte und wandte sich um. Dieser Anblick dürfte dem Schreihals wohl bekannt sein.

„Ruhe!“, fauchte er. „Wer bist du, woher kommst du und wo ist dein Schiff? Schutzschild oder Ringtransporter zu aktivieren kannst du vergessen.“

Jack trat näher und setzte seinen Fuß auf das rechte Handgelenk seines Feindes.

„Dann befördere ich nämlich schneller als du blinzeln kannst deinen Schlangenhintern ans andere Ende der Galaxis. Also?“


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Takezo Kensei
Posted: Jun 27 2009, 10:26 PM


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Kensei schrie. Das war nicht so einfach, wie er es in Erinnerung hatte, denn die zwei übrig gebliebenen Pfeile in seiner Brust behinderten den Atemprozess erheblich. Blind tastete er nach einem der Schafte und als seine Hand sich darum schloss, hielt er, nach Luft ringend, inne. Was zur Hölle hatte er hier eigentlich vor? Sich den Pfeil mit bloßen Händen aus der Brust ziehen? Nicht einmal der Held, mit dem Hiro ihn ständig verwechselte, hätte diese Tat vollbracht. Genau genommen hätte niemand mit gesundem Menschenverstand diese Tat vollbracht – auch wenn Kensei allmählich an seiner eigenen Vernunft zu zweifeln begann.

„Na schön“, röchelte er kaum hörbar, „der Sake also. Wer hätte gedacht, dass man sich damit ins Delirium saufen kann.“

Kichernd und erleichtert über diese doch recht einfache Erklärung ließ Kensei seinen Kopf sinken und betrachtete mit der unbekümmerten Abwesenheit eines Beinaheverrückten die zwei anderen Kerle, die nacheinander in diese so herrlich sinnlose Szene geplatzt waren. Ihr Auftauchen berührte Kensei nicht wirklich. Der jüngere von beiden schien frisch aus der alten Welt importiert worden zu sein, der andere, zickigere Mann lebte wohl schon ein bisschen länger in Japan – zumindest trug er ein kimonoähnliches Ding und legte den Befehlston eines Samurai an den Tag. Kensei konnte ihn schon jetzt nicht leiden.

„Mir geht’s übrigens blendend. Oh, die Pfeile? Anscheinend wurde ich hinterrücks überfallen, aber hey, vielleicht mag ja irgendjemand mal irgendetwas dagegen unternehmen?“, beantwortete er die Fragen des seltsamen Samurais sarkastisch während er experimentell an einem der Pfeile zog --- und es fast sofort bereute.

Er kämpfte noch immer damit, den Schmerz in seiner Lunge irgendwie herunter zu würgen, als eine Woge Schmerz durch sein freies Handgelenk zuckte. Anscheinend war es doch möglich, Schmerz zu spüren, wenn die Nervenbahnen schon anderweitig beschäftigt waren.

Kensei öffnete die Augen abermals und versuchte sein schmerzverzerrtes Gesicht zu entspannen. Immerhin wollte er das, was er jetzt zu sagen hatte, so glaubhaft wie möglich gestalten:

„Ach ja? Falls du es noch nicht bemerkt hast: Ich bin schon so gut wie tot. Also warum nimmst du nicht deinen Stock und gehst jemand anderen damit nerven. Außerdem, was willst du damit schon ausrichten? Damit kann man ja noch nicht mal gescheit Feuer machen.“

Trotzig blitzten Kenseis blaue Augen zum Fremden empor, bevor es ihm wie Schuppen von den Augen fiel: Eigentlich wollte er gar nicht wirklich sterben. Und wie ein Hund mit einem Knüppel verprügelt werden, wollte er auch nicht.

Kensei stöhnte auf und verbarg sein Gesicht unter seiner freien Handfläche.

„Na gut, dann mach es wenigstens schnell und schmerzlos. Die Gauner vor dir haben ja schon gute Vorarbeit geleistet.“


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D'Artagnan
Posted: Jun 29 2009, 09:15 PM


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D’Artagnan konnte einfach nicht glauben, was hier vor sich ging. Er blinzelte einmal. Zweimal. Dreimal. Schloss probeweise die Augen. Vielleicht war das hier ja doch nur ein sehr skurriler Alptraum, der den schönen Traum abgelöst hatte, der in ihm so viel Sehnsucht hervorgerufen hatte.

Jack und auch Anakin, der ebenfalls am Bachufer aufgetaucht war, erschienen aber sehr real. Nur das, was sie taten, wie sie auf die momentane Situation reagierten, erschien ihm ganz und gar nicht real und ganz sicher nicht normal!

Anakin kannte er trotz dessen, dass sie sich nun schon seit einiger Zeit gemeinsam auf dieser Insel aufhielten, noch nicht sonderlich gut. Der andere war ihm etwas unheimlich. D’Artagnan hatte ihn noch nie lachen gesehen. Gut, die Situation, in der sie alle sich befanden, war auch nicht gerade zum lachen, aber ein bisschen Heiterkeit hier und da schadete nach Ansicht des jungen Musketiers nie.

Aber dass Anakin dem Mann, der zu schreien begonnen hatte, in aller Ruhe und bar jeder Emotion Fragen stellte, ging definitiv über seinen Horizont. Vielleicht auch nur, weil er vollkommen in Panik war.

Vor ihnen lag ein Mann, der große Schmerzen hatte, dem Pfeile aus der Brust ragten und der vor kurzem noch tot gewesen war! Wieso fand jeder außer ihm das offenbar völlig normal?
Momentan hätte er sehr viel dafür gegeben, wieder in seine Hütte zurückzukehren und sich wieder dem Schlaf zu überlassen. Das gab wenigstens die Illusion, sicher zu sein. Geborgen zu sein. Bei Constance zu sein.

„Du ziehst Leichen Pfeile aus der Brust um…?“, fragte er Jack, als er seine Sprache wieder gefunden hatte. Ihm war wirklich schleierhaft, wieso jemand einen toten Körper dergestalt schänden sollte. Das hatte doch keinerlei Sinn und war seiner Meinung nach vollkommen pietätlos. Da der Mann, dem Jack die Pfeile aus der Brust gezogen hatte, noch lebte, hatte er ihm so nur noch mehr Schmerzen zugefügt – was Jack ja sicher nicht beabsichtigt hatte…

Oder doch?

D’Artagnans Augen weiteten sich, als er sah, was nun passierte. Er fauchte den Fremden böse an und stellte ihm Fragen, die den Musketier einmal mehr in heillose Verwirrung stürzten. Schiff? Woher wollte Jack wissen, dass der Fremde mit einem Schiff hier hergekommen war, wo sie doch im Inneren der Insel und nicht am Strand auf ihn gestoßen waren? Und dass man ein Schild erst aktivieren musste, war d’Artagnan ebenfalls neu.

Als Jack seinen Fuß auf das Handgelenk des Fremden setzte und ihn mit seiner Waffe bedrohte, wurde es d’Artagnan zuviel. Er achtete gar nicht darauf, dass der am Boden liegende Mann sich anscheinend mit seinem (erneuten?) Tod abgefunden hatte, sondern berührte Jack am Arm, schob sich zwischen ihn und den Fremden, so gut das eben ging.

„Jack? Er ist verletzt. Ich weiß zwar nicht, wieso er vorhin tot war und nun wieder am Leben ist, aber er hat Schmerzen. Wir müssen ihm helfen!“
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Anakin Skywalker
Posted: Jul 6 2009, 12:35 PM


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Anakin hatte die Arme verschränkt und versteckte die Hände jeweils im Ärmel des anderen Armes.
Er sah zu Jack der nicht allzu viel Geduld zu haben schien und das Antworten des jungen Mannes damit zu beschleunigen versuchte, dass er ihm den Lauf seines Blasters entgegenhielt.

Prinzipiell zog Anakin aggressive Verhandlungen
diplomatischem Geplänkel vor, aber in diesem Fall sah er keinerlei Gefahr von dem Verhandlungspartner ausgehen, auch wenn dessen Antworten nicht grade kooperativ ausfielen.
Anakin spürte wie unruhig und entsetzt D’Artagnan war, aber das wäre wahrscheinlich selbst einem Nicht-Jedi kaum entgangen.

Er sah zu ihm rüber und beobachtete, wie er sich zwischen Jack und dem Mann auf dem Boden stellte, welcher Anakin immer noch keine Frage beantwortet hatte und stattdessen nur auf die Pfeile in seiner Brust verwies.

Da D’Artagnan und Jack grade mit etwas Anderem beschäftigt zu sein schienen, beschloss Anakin dem Getroffenen zu helfen, wenn ihm schon mal ein Pfeil aus der Brust gezogen wurde, ohne das es ihn getötet hatte, sollte das diesmal auch gelingen.
Er schien irgendeine Art von selbstheilender Kraft zu besitzen. Die Anderen sprachen zwar auch vom Tod, doch das konnte Anakin sich nicht vorstellen und wenn er wirklich in der Lage war den Tod zu besiegen, so musste er sich später dringend mit diesem Mann unterhalten.


Anakin löste einen Arm aus seinem Griff und bewegte die Hand von der Brust des Mannes im Bogen zur Seite. Die Pfeile lösten sich und fielen neben dem Verwundeten zu Boden.
Anakin trat neben ihm und beugte sich runter, für den Fall, eventuelle Blutungen stoppen zu müssen. „Jetzt wo ihr die Pfeile los seid, seid ihr hoffentlich etwas….kooperativer“ sagte er ruhig.
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Takezo Kensei
Posted: Aug 11 2009, 08:32 PM


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Kensei wartete noch immer darauf, dass ihm der angriffslustige Fremde den letzten (diesmal wohl allerletzten) Todesstoß versetzen würde. Er war es Leid, bedroht und befragt und begafft zu werden. Vor allem aber störte ihn das Rasseln seiner Lunge und der metallene Geschmack in seinem Mund.

Oh, und die Schmerzen. Ja, man konnte wohl sagen, dass die Schmerzen sich ziemlich in den Vordergrund drängten. Immerhin ragten da Pfeile aus seinem Brustkorb. Ganz zu schweigen von der klaffenden Wunde, die er dritte Pfeil verursacht haben musste, den sein Peiniger noch immer in einer Hand hielt. Komischerweise fühlte Kensei sie am allerwenigsten – genauso, wie den weißen Teufel, der sich mit seinem Mord eine gehörige Portion Zeit ließ.

Kensei öffnete blinzelnd die Augen und staunte nicht schlecht. Der Soldat – anscheinend doch zu etwas zu anderem gebrauchen, als das Offensichtliche in absolut unnütze Worte zu fassen – hatte sich vor ihn geschoben, und damit auch vor den seltsamen Stock, mit man ihn bedrohte.

Kensei atmete auf.

„Danke, mein Freund, das---“

Er hielt abrupt inne, als sich ein enormer Druck in seiner Brust ausbreitete. Er schrie, mehr aus Schock, als aus Schmerz. Es geschah nicht alle Tage, dass man sah, wie einem zwei Pfeile von unsichtbarer Hand aus der Brust gerissen wurden.

Die Schmerzen kamen erst später, doch da war Kensei schon zu beschäftigt, den Schuldigen dieser schändlichen Tat ausfindig zu machen. Er dachte gar nicht mehr daran, dass er vermutlich so gut wie tot war. Da war nur noch dieser Hexer in dunkelbrauner Robe, der keine paar Schritte von ihm entfernt mit ausgestreckter Hand stand und es tatsächlich wagte, ihn auch noch anzusprechen.

„Du!“, schrie Kensei und versuchte sich aufzurappeln. „Bist du wahnsinnig geworden? Ich hätte sterben können. Ich … hey, warum bin ich nicht tot?“

Kensei richtete sich vollends auf und sah betreten in die Runde. Er fühlte sich keineswegs mehr dem Tode nahe. Ganz im Gegenteil, er fühlte sich … gut?

ooc ~ Wir lassen Jack von nun an aus.


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D'Artagnan
Posted: Aug 13 2009, 09:28 PM


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Immer noch sah er Jack an, hoffte, dass dieser endlich wieder zur Vernunft kam, aufhörte, dem Fremden Pfeile aus der Brust zu reißen und ihn zu bedrohen und ihm stattdessen half. Denn Hilfe hatte der Mann dringend nötig, immerhin steckten zwei Pfeile in seiner Brust.

D’Artagnan hatte immer noch nicht begriffen, warum der Mann, vor den er sich gerade gestellt hatte, immer noch am Leben war, aber das war jetzt wirklich zweitrangig. Irgendeine Erklärung würde es dafür schon geben und die konnte der Fremde ihnen auch nachher noch erzählen. Wenn es ihm besser ging.

Er drehte sich um, als der Fremde ihn ansprach – es wunderte ihn wirklich, dass er in seinem Zustand noch sprechen und einigermaßen klar denken konnte – und sah entsetzt auf ihn herab, als er anfing zu schreien.

Der junge Musketier sah, wie die zwei restlichen Pfeile scheinbar von selbst aus der Brust des Mannes schwebten und neben ihnen zu Boden fielen. Einen Augenblick lang sah er völlig verdutzt auf die Pfeile und dann zu Anakin. Er schüttelte den Kopf. Es konnte einfach nicht normal sein, dass jemand zu so etwas fähig war.

Er wusste auch nicht, ob der Jedi dem Fremden damit wirklich geholfen hatte. Es hieß doch immer, man solle die Pfeile so lang wie möglich stecken lassen, damit der Verwundete nicht verblutete…

„Was hast du getan?!“, verlangte er von Anakin zu wissen. „Er wird uns verbluten! Wir hätten ihn an Ort und Stelle verarzten müssen, wir hätten erst Verbandszeug und all so etwas holen müssen! Du hast ihn zum Tode verurteilt, ist dir das kla…“

Er stockte, als er den Mann hinter sich schreien hörte. Das waren allerdings keine Schmerzensschreie mehr. Er schrie nicht vor Qual, er begann, Anakin zu beschimpfen. Und dann…dann fragte er selbst, warum er noch nicht tot sei.

D’Artagnan drehte sich zu dem Fremden herum. „Mit Verlaub, aber…das würde ich auch gerne wissen.“ Der Mund blieb ihm offen stehen, als der Mann plötzlich aufstand und sie nacheinander ansah.
„Wie…wie kann das nur möglich sein?“, stammelte der Gascogner und sah den Mann vor ihm fast bittend an. Er hatte, seit er auf dieser Insel war, schon einiges erlebt, aber noch keinen Toten, der plötzlich wieder zu den Lebenden zurückgekehrt war.

Das überstieg D’Artagnans Vorstellungsvermögen um einiges. Müde rieb er sich über die Augen, aber der Fremde stand immer noch vor ihm. Vielleicht wurde er ja wirklich verrückt, wer wusste das schon? Am liebsten wäre er auf der Stelle umgedreht und wäre wieder ins Lager zurückgekehrt. Er hätte sich auf sein provisorisches Bett geworfen und vielleicht sogar weiter von Constance geträumt. Diese Träume waren um einiges realistischer als das hier.

Er räusperte sich und streckte dem Fremden einen Hand entgegen. „Ich bin D’Artagnan. Wie heißt Ihr, Monsieur?“
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Anakin Skywalker
Posted: Sep 1 2009, 08:22 PM


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Nachdem Anakin die Pfeile „gezogen“ hatte, betrachtete er den vermeintlich Verwundeten um gleich zur Stelle zu sein und die Blutung zu stoppen, allerdings schien das gar nicht nötig zu sein.

Genau wie beim Ziehen des ersten Pfeils blutete der Getroffene kaum bis gar nicht. Er musste eine spezielle Fähigkeit haben, über die er sich scheinbar sogar selbst zu wundern schien.
Nicht mal die Fähigkeit selbst, viel mehr die Reaktion des Betroffenen verwunderten Anakin.

Wusste man normalerweise nicht bescheid, wenn man gewisse Fähigkeiten besaß? Der junge Jedi dachte nach, er wusste auch nicht immer was in ihm schlummerte, zumindest nicht sicher.
Erst als Qui-Gon Jinn sein Machtpotential entdeckte und Obi Wan ihn schulte lernte er seine Fähigkeiten kennen.
Vielleicht besaß der ehemals Verwundete oder zumindest Durchbohrte ebenfalls ein Machtpotential und Regenerierungsfähigkeiten.

Anakin kamen die Azanti in den Sinn, doch der Mann vor ihm gehörte eindeutig nicht dieser Spezies an. Die Unmengen an Midi-Chlorianer in Anakin, und so auch Anakin selber, spürten zudem keine Machtsensitivität, außer die Eigene.

Zwei Stimmen prasselten auf Anakin ein, zunächst waren sowohl D’Artagnan als auch der Soldat außer sich, doch dann machte sich schnell Verwunderung breit.


Anakin wechselte gelassen den Blick zwischen den beiden Männern „Keine Sorge, ich weiß schon was ich tue“. Das er natürlich nicht 100 % sicher war, was passieren würde, erwähnte er lieber nicht. „Ihr scheint eine Regenerationsfähigkeit zu besitzen“ der Jedi hielt inne „von der ihr offenbar bis jetzt noch nichts wusstet?“ Er sah den jungen Mann eindringlich an und hoffte doch irgendwelche Zusammenhänge mit der Macht ausfindig machen zu können „Sagt, von welchem Planeten stammt ihr und welcher Spezies gehört ihr an?“
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Takezo Kensei
Posted: Oct 18 2009, 08:24 PM


"Japan's greatest hero"


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Kensei ließ seinen Blick abwechselnd zwischen dem Soldaten und dem Hexer hin und her schweifen, doch keiner der beiden schien gewillt, auf seinen Wutausbruch einzugehen, geschweige denn ihm zu antworten. Was auch immer hier vor sich ging, anscheinend war keiner der hier Anwesenden eingeweiht.

„Du kannst von Glück reden, dass ich nicht tot bin, ansonsten würde dir jetzt kräftig in den Hintern treten!“, richtete Kensei ungehalten, aber immerhin nicht mehr schreiend an den Hexer. Er wollte ja nicht, dass ihm der Kerl weitere Dinge aus dem Leib riss.

„Wie auch immer. Anscheinend halte ich ganz schön was aus“, fügte er dann nicht ohne Stolz hinzu. „Tut nicht mal weh, die Wunde.“

Demonstrativ schob er den Stoff seines Kimonos beiseite. Es dauerte einen Moment, bis bemerkte, dass das Blut da auf seiner nackten Haut keine grässlichen Schusswunden verdeckte. Da war nichts außer seiner unversehrten Brust und etwas halb getrocknetes Blut, das seinen Kimono – so alt und verschlissen dieser auch schon sein mochte – unwiederbringlich ruiniert hatte.

„Na großartig!“, maulte Kensei niemand bestimmtes an. „Entweder bin ich wirklich betrunken oder wirklich, wirklich tot. Ich glaube, ich bevorzuge ersteres. Hat jemand den Sake gesehen?“

Mit unbeteiligter Fröhlichkeit ließ Kensei seinen Blick über die verstreuten Teile seiner Rüstung schweifen. Irgendwo hier musste er doch sein. Wenn er betrunken war, entfernte er sich nie weit von seiner Flasche weg.

Kensei zuckte erst zusammen, als jemand aus dem Nichts direkt neben ihm erschien.

„Kensei!“, rief Hiro Nakamura aufgeregt. Sein „Freund“ (Kensei wusste nicht so recht, als was er Hiro eigentlich bezeichnen sollte) schien nur diesen einen Gemütszustand zu kennen.

„Karpfen, ich hätte es wissen müssen.“ Er warf dem Soldaten und dem Hexer einen entschuldigenden Blick zu, fast so, als würde dieser die gesamte Situation irgendwie erklären.

Hiro nickte. „Ich habe dich hergebracht, um dich vor den Pfeilen zu schützen. Jetzt können wir zurückkehren, damit du die 90 wütenden Ronin besiegen kannst.“ Sein japanischer Akzent war unverkennbar.

„Richtig“, erwiderte Kensei ganz und gar unbegeistert. „Weißt du, Karpfen, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Siehst du, dieser Typ da drüben kann zaubern.“ Er deutete auf den Hexer. „Er kann die Feuerschriftrollen viel besser erbeuten als ich.“

Hiro schüttelte vehement den Kopf.

„Du bist Takezo Kensei, Japans größter Held“, blieb seine einzige Antwort bevor er Kensei am Arm fasste, die Augen angestrengt zusammenkniff und dann gemeinsam mit ihm verschwand. Was blieb, waren die Pfeile, die zuvor noch in Kenseis Brust gesteckt hatten.

ooc ~ Und damit ist Kensei aus der Reihenfolge raus | Ich hoffe, Hiro war nicht zu verwirrend. XD


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